In unseren #travafacts verraten wir euch skurioses und außergewöhnliches aus unserem monatlichen Juwel der Heimat. Dieses Mal gibt es drei Fakten über eine italienische Stadt in den Südtiroler Alpen: Meran.

  • Im Touriseum auf Schloss Trauttmansdorff befindet sich der Original Kuchen aus dem Jahr 1897, der anlässlich Kaiserin Sissis vierten Aufenthalt in Meran gebacken wurde. Als diese einen Ausflug nach Nals unternahm und im Sonnenwirt einkehrte, backte die Wirtin in Eile einen Kuchen, von dem die Kaiserin allerdings nur eine dünne Scheibe aß. Der Rest des Kuchens wurde nicht angerührt und von Generation zu Generation weitervererbet. Das Resultat: Man sieht ihm sein zartes Alter von 122 Jahren gar nicht an – im Gegenteil, der Kuchen sieht immer noch erstaunlich genießbar aus.
  • Der Kirchturm der Meraner Pfarrkirche besitzt 7 Uhren! Der Grund: Im 18. Jahrhundert wurden die Gebäude der Altstadt immer höher, wodurch manchen Bewohnern die freie Sicht auf die Uhr verwehrt blieb. Um dies zu verhindern, wurden etwa acht Meter höher einfach drei weitere Uhren zur Stadtseite hin eingebaut. Dank der heutigen modernen Technik laufen alle sieben Uhren mittlerweile zeitgleich und sogar auf die Sekunde genau.

  • Der südliche Teil der Stadt Meran befindet sich in Afrika. Kein Witz! Meran wird nämlich von der Periadratischen Linie durchzogen. Die geologische Grenzlinie reicht von Turin bis nach Südungarn. Entlang dieser Linie treffen die afrikanische und die europäische Kontinentalplatte aufeinander. Besonders gut könnt ihr die Grenze am Felsen der Zenoburg erkennen. Er besteht aus Granit und aus Gneis – Gesteine, die beide für die jeweiligen Kontinente typisch sind.

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